Ehe-, Scheidungs- und Familienrecht
Lebenspartnerschaften

Online Formular zur Scheidung

Rechtsanwalt Kolb ist seit seiner Zulassung zur Anwaltschaft Familienrechtler. Er beschäftigte sich bereits im Studium in Lausanne/Schweiz sowie als Referendar im OLG-Bezirk Bamberg intensiv mit dem Familienrecht.

Als Fachanwalt für Familienrecht und langjähriges Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im DAV bietet er Ihnen qualifizierte, auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Beratung und Rechtsvertretung in sämtlichen Ehe-, Lebenspartnerschafts- und Familiensachen sowie im Erbrecht:

Ihr Fachanwalt Ernst Andreas Kolb ist Spezialist für Scheidungsrecht und Lebenspartnerschaftsrecht, Spezialist für Vermögensauseinandersetzung und Spezialist für Unterhaltsrecht. Er und die Experten von ADVOKOLB kennen die wesentlichen Entscheidungen, verfügen über die notwendige Erfahrung und das taktische Know-How, damit auch Ihr individueller Fall zu einem optimalen Ergebnis gelangt.


Es geht um Unterhalt?

Wenn Sie getrennt leben oder geschieden sind, können Sie möglicherweise von Ihrem/Ihrer Partner/in Unterhalt fordern oder müssen dessen/deren Unterhaltsansprüche abwehren. Von besonderem Interesse ist hier der Unterhalt für Kindesbetreuung, der sowohl bei der Betreuung ehelicher als auch bei der Betreuung nichtehelicher Kinder für mindestens drei Jahre ab Kindesgeburt zusteht. Auch darüber hinaus (wie auch nach Rechtskraft einer Ehescheidung) kann Unterhalt unter bestimmten Voraussetzungen gefordert werden. Lassen Sie sich hierzu eingehend beraten - denn jeder Monat zählt!

Minderjährige Kinder haben in der Regel Anspruch auf Unterhalt gegenüber demjenigen Elternteil, bei dem sie nicht leben. Die Höhe der Unterhaltsansprüche richtet sich in der Regel nach der Düsseldorfer Tabelle.
Auch als Volljährige(r) können Sie von Ihren Eltern unter bestimmten Voraussetzungen Ausbildungsunterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle fordern. Volljährige Kinder gelten bis maximal zur Vollendung des 21. Lebensjahrs als privilegiert, wenn sie noch bei einem Elternteil leben und sich in allgemeiner Schulausbildung befinden.

Hier finden Sie sämtliche Unterhaltsleitlinien, regional geordnet.

Zunehmende Bedeutung erlangt das Thema Elternunterhalt. Reichen das Vermögen und die Rente eines Elternteils sowie die Pflegeversicherung nicht aus, um die Kosten beispielsweise einer stationären Pflege zu decken, dann werden Kinder zum Unterhalt herangezogen. Ihr Fachanwalt Ernst Andreas Kolb und die Experten von ADVOKOLB vertreten laufend Mandanten gegenüber regressierenden Sozialämtern. Wir beraten Sie gerne und werden Ihnen dabei behilflich sein, dass Sie nicht oder nur in geringem Umfang zum Unterhalt herangezogen werden.

Experteninterview mit RAuFAFAmR E. A. Kolb zum UNTERHALTSRECHT (Quelle: Akte.net)


Sie wollen eine Ehe eingehen?

Wenn Sie eine Ehe eingehen oder eine Lebenspartnerschaft begründen sollen, aber nicht um die Rechtsfolgen wissen, die sich aus diesem Schritt für Sie und Ihre/n Partner/in ergeben, dann sollten Sie sich umfassend beraten lassen, auch über die steuerlichen und erbrechtlichen Aspekte!

Möglicherweise empfiehlt sich in Ihrer konkreten Situation ein Ehevertrag, z.B. weil Sie ein Unternehmen aufgebaut haben oder eine Erbschaft erwarten, die während der Ehezeit erheblich an Wert gewinnen wird. Es muss dabei nicht immer gleich auf die Gütertrennung zurückgegriffen werden. Die meist elegantere Möglichkeit ist, den gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft zu modifizieren.

Auch wenn Sie schon verheiratet sind, können Sie einen Ehevertrag schließen. Mitunter empfiehlt sich dieser Schritt gerade nach langjähriger Ehe, weil sich die ehelichen Verhältnisse seit der Eheschließung erheblich verändert haben.

Ist Ihre Ehe definitiv gescheitert, dann sollten Sie auf den Abschluss einer Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung hinwirken, die von Fachanwalt Ernst Andreas Kolb als Anwalt Ihres Vertraues ausgearbeitet und sodann notariell beurkundet werden sollte.


Es geht um eine Ehescheidung?

Wenn Sie sich scheiden lassen bzw. Ihre Lebenspartnerschaft aufheben wollen, dann gilt es, nicht voreilig und unüberlegt zu handeln. Selbst wenn der Fall noch so vermeintlich klar ist, können sich nach einer umfassenden Beratung Gesichtspunkte ergeben, die Sie noch gar nicht bedacht haben.

Die rechtlichen Folgen einer Scheidung sind meist weit reichender, als man denkt. Daher empfiehlt es sich, schon nach der Trennung zum Anwalt zu gehen. An dieser Stelle lassen sich die entscheidenden Weichen noch stellen und schwerwiegende persönliche wie wirtschaftliche Fehler vermeiden.

Grundsätzlich lässt sich zwar sagen, dass in den Fällen, in denen der/die Partner/in einverstanden ist und man schon längere Zeit voneinander getrennt lebt, eine einvernehmliche Scheidung möglich und auch die kostengünstigste Lösung ist. Leider ist in der Öffentlichkeit die Meinung verbreitet, beide Eheleute könnten einen gemeinsamen Anwalt nehmen. Das ist unzulässig und stellt eine Straftat dar! Bitte lesen Sie hierzu folgenden Hinweis!

Der Gesetzgeber stellt das auch nicht ohne Grund unter Strafe. Selbst wenn nur ein Ehepartner einen Anwalt mit der Einreichung des Ehescheidungsantrages beauftragt, so empfiehlt es sich für die nicht anwaltlich vertretene Partei, zumindest eine Erstberatung bei einem "eigenen" und unabhängigen Anwalt in Anspruch zu nehmen. Mit einer Trennung/Scheidung hängen vielfältige Rechtsfragen zusammen, die es verdienen, zumindest einmal individuell angesprochen zu werden!

Hier finden Sie weitere Hinweise zur Ehescheidung.

Stichwort EUROPA: Hier finden Sie einen Vergleich des Rechts für Paare in den 27 EU-Staaten.

Weitere interessante Informationen rund um die Scheidung finden Sie im Scheidungsratgeber des Verbandes der Rechtsjournalisten.

In Scheidungsverfahren wird bei einer Ehedauer von mindestens 3 Jahren der Versorgungsausgleich von Amts wegen durchgeführt. Das heißt, es werden alle während der Ehezeit erworbenen Anwartschaften auf eine Altersvorsorge geteilt. In vielen Fällen ist der Wertunterschied der Anwartschaften "unter dem Strich" gering, so dass der Versorgungsausgleich unnötige Kosten (Teilungskosten bei privaten Versorgungsträgern!) verursacht. Das ist durch eine entsprechende Vereinbarung der Ehegatten vermeidbar. Hier gilt es rechtzeitig zu handeln, was nicht zuletzt auch die Dauer des Scheidungsverfahrens deutlich verkürzt.
Wenn Anwartschaften extern geteilt werden müssen, kann bei einem entsprechenden Wahlrecht das Versorgungsausgleichswerk eine interessante Alternative sein.

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Ihr/e Partner/in ist nicht einverstanden?

Vor den Familiengerichten herrscht nicht nur Anwaltszwang, im Falle einer "streitigen" Scheidung ist qualifizierte anwaltliche Begleitung auch unumgänglich. Eine Scheidung ist komplex, es geht um widerstreitende Interessen und weit reichende Rechte, mitunter auch Rechte Dritter.

Darüber hinaus sollten Sie getrost an eine Mediation denken. Mit deren Hilfe lässt sich möglicherweise ein gegenseitiges Einvernehmen in Bezug auf die Details der endgültigen Trennung außer- bzw. vorgerichtlich herstellen. Das spart Zeit und Kosten - und in der Regel weiteren erbitterten Streit - insbesondere wenn es auch um Ihre Kinder geht!

Hier finden Sie weitere Hinweise zur Ehescheidung.

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Es geht um Ihren Vermögensausgleich?

Gerade beim Zugewinnausgleich gilt es, sorgfältig vorzugehen, um nicht vom anderen Partner anlässlich der Scheidung übervorteilt zu werden. Wenn Sie oder Ihr/e Partner/in in erster Linie erst in der Ehe Vermögen erworben haben, lohnt sich eine klärende Beratung. Was anlässlich der Scheidung oder innerhalb von drei Jahren nach deren Rechtskraft versäumt wird, kann nicht mehr nachgeholt werden.
Zudem zeigt die Erfahrung, dass in beinahe allen Fällen schon in der Trennungszeit eine faire Ausgleichsregelung geschaffen werden kann, die alle Beteiligten Zeit und Geld sparen hilft.

Besondere Probleme birgt auch das eheliche Nebengüterrecht. Auch ohne Ehevertrag ist Vermögen nicht zwingend ein Fall für den Zugewinnausgleich. Gemeinsames Miteigentum (bspw. an einer Immobilie) bleibt auch nach der Scheidung gemeinschaftlich, d.h. es muss jede Handlung miteinander abgestimmt werden. Soll das so bleiben? Gibt es Alternativen?


Es geht um Ihre Kinder, das Sorgerecht, das Aufenthaltsbestimmungsrecht oder den Kindesumgang?

Wer "behält" die Kinder, wann und wie häufig darf - oder muss! - der andere Elternteil die Kinder besuchen bzw. zu sich holen?
Die gemeinsame elterliche Sorge ist bei Eheleuten der vom Gesetzgeber vorgesehene Regelfall, so dass es nach einer Trennung bzw. Scheidung erheblicher kindeswohlbezogener Argumente bedarf, die alleinige Übertragung des Sorgerechts beim Familiengericht durchzusetzen.

Bei nicht miteinander verheirateten Kindeseltern galt bis vor einigen Jahren der Grundsatz, dass die Mutter die alleinige elterliche Sorge erhält, wenn nicht eine gemeinsame Sorgeerklärung beider Eltern abgegeben wird. Hatte also die Kindesmutter die Zustimmung zur Mitübertragung des Sorgerechts auf den Kindesvater verweigert, dann hatte dieser nur in wenigen Einzelfällen eine Chance, zu einem späteren Zeitpunkt die Mitsorge familiengerichtlich durchzusetzen. Dem war das Bundesverfassungsgericht mit Beschluss vom 21.07.2010 (Az. 1 BvR 420/09) entgegengetreten und hatte die alte gesetzliche Regelung für verfassungswidrig erklärt. Nunmehr ist es für Väter möglich, die (Mit-)Sorge beim Familiengericht zu beantragen. Allerdings kann und wird dieser Antrag nur dann Aussicht auf Erfolg haben, wenn die Mitsorge auch dem Kindeswohl entspricht. Besteht also keine Beziehung zwischen Kindesvater und Kind, z.B. weil der Vater bereits bei Geburt nicht mehr mit der Mutter zusammenlebte, so sind die Erfolgsaussichten eines Antrages auf eine Sorgerechtsübertragung auch nach aktueller Rechtslage gering.
Es gilt noch immer das Kindeswohlprinzip. Wie immer in Rechtsangelegenheiten kommt es auf den konkreten Einzelfall an, so dass hier eine fundierte fachanwaltliche Beratung für die erforderliche Aufklärung sorgen wird!

Auch Probleme bei der Ausübung des Umgangsrechts sind nicht unlösbar. Hier bieten sich außergerichtliche Einigungsversuche unter Vermittlung der Jugendämter ebenso an wie ggf. auch ein Eilverfahren.
Im Zweifelsfall lohnt es sich, das Familiengericht mit anwaltlicher Unterstützung anzurufen. Bitte bedenken Sie: Das Jugendamt ist eine Behörde, das Familiengericht und Ihr Fachanwalt Ernst Andreas Kolb sind unabhängige Organe der Rechtspflege!

Hier finden Sie einen Online-Umgangskalender.

Der Kanzleiinhaber empfiehlt Kindeseltern gerne den Beitrag zum Thema Kindererziehung: Kinder, Eltern & Erziehungsstile und den Erziehungsberater, der auf http://www.bambiona.de als kostenloses E-Book zum Download bereitsteht.

Experteninterview mit RAuFAFamR E. A. Kolb zum SORGERECHT (Quelle: Akte.net)
Experteninterview mit RAuFAFamR E. A. Kolb zum KINDESENTZUG (Quelle: Akte.net)
Experteninterview mit RAuFAFamR E. A. Kolb zur KINDESSCHUTZ (Quelle: Akte.net)

Auch folgende Fragen sind bei einer Trennung/Scheidung von großer Bedeutung:

  • Wer behält die eheliche Wohnung bzw. das Haus?
  • Wie werden die Haushaltsgegenstände aufgeteilt?
  • Was geschieht mit meinem Alleineigentum?
  • Welche erbrechtlichen Lösungen bieten sich für Eheleute, Paare und Lebenspartner an?

Selbstverständlich finden Sie hier fachlich kompetente und erfahrene Rechtsberatung und -vertretung auch in Sachen Adoption (Volljährigenadoption und Minderjährigenadoption), Vaterschaftsanfechtung und Vaterschaftsfeststellung

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Bei uns dürfen Sie Kompetenz in allen Belangen rund um das Ehe- und Familienrecht unter besonderer Beachtung der angrenzenden Rechtsgebiete (z.B. Steuerrecht) erwarten!